Fehleinschätzungen zur Entlohnung in der Altenhilfe

Bild mit vielen Geldscheinen und einigen Münzen

Es ist Zeit, Widerspruch einzulegen gegenüber einer ständig wiederholten, aber unzutreffenden
Aussage über die Entlohnung in der Altenhilfe. Denn falsche Aussagen über die Entlohnungssituation konterkarieren die Bemühungen der Personalgewinnung.  In der Bevölkerung führt nämlich der Eindruck, dass die Altenpflege in Deutschland unterbezahlt ist und die Mitarbeiterinnen hohe Belastungen zu tragen haben, zu einer pessimistischen Einschätzung der Situation des Pflegepersonals: Nur 8 Prozent der Befragten halten sie für »gut«, 54 Prozent bewerten sie als »eher schlecht« und 33 Prozent beurteilen sie als »schlecht«. Nur 4 Prozent sahen sich nicht in der Lage, die Situation zu beurteilen. Ein solches Bild in der öffentlichen Meinung ist keineswegs dazu geeignet, die dringend  erforderlichen Steigerungen der Ausbildungszahlen für die Berufe in der Altenpflege zu erreichen.

Es ist deshalb an der Zeit das schiefe Bild von der schlechten Entlohnung der Altenpflege zurechtzurücken. Wie sich die  Löhne der Pflege-Mitarbeitenden in der Caritas  von den übrigen Löhnen in der Altenhilfe und einem vergleichbaren Industrieberuf unterscheiden, wird in diesem Diskussionspapier dargelegt.

Dazu wird zunächst (unter 2.1) der Gehaltsvergleich für folgende Berufsgruppen dargestellt:

  • Fachkräfte in der Altenpflege gemäß Vergütung nach den AVR (Arbeitsvertragsrichtlinien des Deutschen Caritasverbandes) in Westdeutschland. 
  • Fachkräfte in der Altenpflege (andere Träger in Westdeutschland)
  • Mechatroniker/innen-Fachkräfte in Westdeutschland
  • Nach den Fachkräften werden die Pflegehelfer (unter 2.2) bezüglich ihrer Vergütungen verglichen. Daran anschließend werden (unter 2.3) für Westdeutschland Ausbildungsvergütungen verglichen für Auszubildende in der Altenpflege bei der Caritas.
  • Auszubildende im Mechatroniker-Beruf und andere Ausbildungsberufe.
    Gerahmt ist dieser Gehaltsvergleich durch einen Blick auf die Situation der Personalgewinnung in der Altenpflege und durch ein politisches Plädoyer für eine gerechte Bezahlung der Mitarbeitenden in der Altenhilfe.


Autoren:

Dr. Hanno Heil, Vorsitzender Verband Katholischer Altenhilfe in Deutschland (VKAD);
Ständiger Lehrbeauftragter der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar 

Dr. Robert Seitz, Abteilungsleiter Soziale Einrichtungen beim Diözesan-Caritasverband Regensburg; Vorsitzender Fachbeirat Personalentwicklung beim VKAD.

Bestellungen:

Die Broschüre "Fehleinschätzungen zur Entlohnung in der Altenhilfe" können Sie zum Stückpreis von 2,50 Euro zzgl. Versandkosten (Großbestellungen ab 20 Stück zum Stückpreis von 2.- Euro) bestellen unter vkad@caritas.de.


Eine Kurzfassung sowie das Cover und Inhaltsverzeichnis der Broschüre "Fehleinschätzungen zur Entlohnung in der Altenhilfe" können Sie nachfolgend herunterladen.  

 

 

 

 

Download

Kurzfassung „Fehleinschätzungen zur Entlohnung in der Altenhilfe"

Titel und Inhaltsverzeichnis: Fehleinschätzungen zur Entlohnung in der Altenhilfe