Position

Bundestagswahl 2013

Forderungen des VKAD an eine neue Bundesregierung

 

Bild zum Beitrag Forderungspapier Bundestagswahl

"Die Bundesregierung berücksichtigte bisher nicht, dass sie Überschüsse in der Kranken- und Pflegeversicherung sinnvoll in der stationären und ambulanten Pflege einsetzen kann. Sie hat mit der neuen Regierung die Chance, einen Systemfehler des SGB XI dauerhaft zu korrigieren", kritisiert VKAD-Vorsitzender Hanno Heil. "Damit  würde sie pflegebedürftigen alten Mitbürgerinnen und Mitbürgern  nachhaltig eine bessere Pflege sichern!"

Der Fachverband der Träger katholischer Altenhilfe und Pflege hat im Vorfeld der Regierungsbildung ein Forderungspapier entwickelt, und darin Vorschläge erarbeitet, wie nachhaltige und bessere Pflege in Deutschland gesichert werden kann. 

Die sieben VKAD Forderungen an eine neue Bundesregierung im Überblick: 

  1. Medizinische Behandlungspflege muss aus Gründen der Systemgerechtigkeit aus der Krankenversicherung vergütet werden
  2. Ambulante häusliche Pflege muss tarifgerecht bezahlt werden
  3. Generalistische Pflegeausbildung sichert auch für die Zukunft qualitätsvolle Pflege und motivierte Mitarbeiter/innen
  4. Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs
  5. Fokussierung auf die Ergebnisqualität in der Qualitätsberichterstattung
  6. Verantwortung für heimärztliche und fachärztliche Versorgung in der stationären Altenpflege neu regeln
  7. Aktualisierung der Leistungsbeträge der Pflegeversicherung in der teilstationären und stationären Pflege und Verkürzung der Dynamisierungsfristen

Das Forderungspapier des VKAD an die neue Bundesregierung können Sie im Anhang herunterladen.