Stellungnahme zum Pflegeassistenzgesetz
Stellungnahme zum Referentenentwurf über die Einführung einer bundeseinheitlichen Pflegeassistenzausbildung
Mit dem Pflegeassistenzeinführungsgesetz soll ein eigenständiges und einheitliches Berufsprofil für die Pflegefachassistenz geschaffen werden. Die neue Ausbildung soll die bisherigen landesrechtlich geregelten Pflegehilfe- und Pflegeassistenzausbildungen ablösen.
In einer gemeinsamen Stellungnahme kommentieren der Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland e.V., der Deutsche Caritasverband und der Katholische Krankenhausverband Deutschland e.V. den aktuellen Referentenentwurf eines Gesetzes über die Einführung einer bundeseinheitlichen Pflegeassistenzausbildung.
Der Gesetzentwurf sieht die Einführung einer 18-monatigen Pflegeassistenzausbildung vor.
Die Verbände sprechen sich mit ihrer Stellungnahme für eine 18-monatige Ausbildung zur Pflegeassistenz aus.
Um Ausbildungsabbrüchen vorzubeugen, sprechen sich die Verbände für die verbindliche Refinanzierung von Schulsozialarbeit aus.
Positiv bewerten die Verbände zudem die vorgesehenen Anrechnungs- und Verkürzungsoptionen, insbesondere für Personen mit einschlägiger Berufserfahrung oder abgebrochener Pflegefachausbildung nach dem PflBG.
Dringend erforderlich sind nun konkrete Entwürfe zur Ausbildungs- und Prüfungsverordnung sowie zur Finanzierungsverordnung der neuen Pflegefachassistenz-Ausbildung, um Planungssicherheit für die Ausbildungsträger zu schaffen.
Bildnachweis: Adobe Stock (C) N. Theiss
Stellungnahme Pflegeassistenzgesetz
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